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B2B-Industriefotografie-Asahi-Kasei

Industriefotografie im B2B-Marketing

 

B2B – das ist das Geschäft mit abstrakten Inhalten, hochdiffizilen Zusammenhängen, geradezu olympische Höchstleistungen, die jedoch niemals so offensichtlich werden, nie so spannungsgeladen sind wie ein Zieleinlauf von Usain Bolt.

Es geht um Gewichtsreduktion bei gleichzeitig erhöhter Steifigkeit und Hitzebeständigkeit, um Miniaturisierung und höhere Integration, um Kerbschlagzähigkeit und Oberflächeneigenschaften … oder kurz: um Parameter die sich zwar präzise in Zahlen und Messwerten ausdrücken lassen, aber eben als Wert so unansehnlich sind wie nur irgend etwas. Wer liebt schon Excel-Tabellen?

Gut, Einkäufer im B2B wissen exakt, was das Unternehmen braucht. Ihnen reicht oft ein Datenblatt um solide entscheiden zu können: besser Lieferant D als B. Aber das sind eine Handvoll von Spezialisten in einem Meer von etwas anders sozialisierten Spezialisten. Und doch ist es sinnvoll, auch für viel mehr Menschen Metaphern und Mittel zu finden, die ihnen vielleicht nicht vollumfänglich verständlich macht, aber sie doch zumindest erahnen lässt, welche Leistung einem Produkt und seinem Unternehmen innewohnt: Imagebildung!

Und genau das ist unser Metier und darin laufen wir zur Höchstform auf: Im Unternehmen mit den Mitarbeitern reden, erfahren was und wie sie es machen. Und dann eine Situation kreieren, in der die Mitarbeiter glänzend aussehen: konzentriertes Arbeiten, dass den Betrachter förmlich spüren lässt, wie diffizil das Produkt ist, oder Dimensionssprünge, die höchste Präzision sofort offensichtlich machen oder auch ein Portrait, bei dem der Mitarbeiter wie selbstverständlich voll und ganz er selbst ist: der rechte Mann / die rechte Frau am rechten Ort. Die Kompetenz der Mitarbeiter und Bilder überträgt sich auf die Qualität der Produkte und macht sie glaubhaft – schneller als ein Einkäufer Datenblätter auswerten kann und vor allem verständlich für alle. Der Vergleich der Daten kommt vor dem Kauf dann sowieso, aber zuvor haben wir längst mit unseren Bildern den Boden bereitet: „Wir können das – denn schaut her: so sind und so arbeiten wir!“

Asahi Kasei Europe

Asahi Kasei zum Beispiel ist solch ein Unternehmen. Weltweit 36.000 Mitarbeitern produzieren u. a. Hochleistungskunststoffe für die Weiterverarbeitung – doch kaum jemand kennt hierzulande diesen hidden Champion der chemischen Industrie Japans. Auch wenn viele von uns täglich ihre Produkte nutzen, zum Beispiel als Bauteile in unseren Autos, in Batterien unserer Laptops…

Schon beim ersten Besichtigungstermin vor Ort war uns klar, dieses Unternehmensportrait wird nicht einfach: keine beeindruckenden Werkspanoramen, keine selbstlaufenden High-Interest-Produkte. Aber eine weit voraus getriebene Spezialisierung in der Forschung und Entwicklung, auf die man sich einlassen muss und ein interessantes und engagiertes Team von Mitarbeitern: Also genau unser Ding.

Genau so sieht es auch unser Kunde:

Asahi Kasei ist Hersteller von Grundmaterialien, wie Granulaten oder auch Kautschuk. Diese Produkte sind nur schwer visuell ansprechend festzuhalten. 400V Industriefotografie hat hier aber gut und überzeugend geliefert. Ganz in ihrem Element waren die beiden dann bei den People-Aufnahmen im Dormagener R&D Center und im Büro in der Düsseldorfer Europazentrale. Die Atmosphäre war sehr angenehm, die Aufnahmen natürlich.“

Sebastian Schmidt, Asahi Kasei Europe

Unser Anspruch an Industriefotografie

Natürlich können wir Panoramen, Stills, Bewegungsabläufe und Makroaufnahmen der Eindringprüfung oder der Prüfkörperfräse.

Fotografisches Handwerk ist gut und wichtig, aber das reicht für manche Produkte und Unternehmen eben nicht. Um mit unseren Mitteln abstrakte Zusammenhänge zu verdeutlichen, müssen wir erst erfahren, was die Mitarbeiter tun und wie sie es tun. Wir müssen ihre Handgriffe und Bewegungsabläufe sehen, ihre Messverfahren kennen lernen. Und während wir mit den Kollegen sprechen und dabei lernen, müssen wir noch zwei weitere Dinge erreichen: wir geben Mitarbeitern die Sicherheit, dass wir uns wirklich auf sie und ihre Tätigkeit einlassen – also Portraits erzeugen und sie nicht in irgendein Schema drängen, ihnen keine Typologie über stülpen – und wir schaffen eine Bildsituation, die sowohl Mensch als auch Produkt und Tätigkeit ins rechte Licht setzt. Eine exemplarische Situation und ein ungewöhnlicher Blickwinkel, der auch einen so abstrakten Begriff wie „Spannung“ umzusetzen vermag. Und wenn dieses Bild dann die Gesamtschau der Bilder, die ein Unternehmen ausmacht, konstruktiv und im schönsten Sinne des Wortes imagebildend erweitert, ja dann sind wir am Ziel.

Und das kann nur durch ein Statement getoppt werden, wie das unseres Kunden: 

Asahi Kasei Europe freut sich auf die weitere Zusammenarbeit mit 400V Industriefotografie.“

Sebastian Schmidt, Asahi Kasei Europe

Und wir erst!

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